Hohenstadt

Schloss und KircheDie um 1690 umgebaute "Burg und Veste Hochstatt", heute eine der markantesten Profanbauten im Kochertal, bietet seinen Gästen ein exklusives Ambiente besonderer Art.

Hohenstadt liegt rund 500 Meter über dem Meeresspiegel, hoch über dem Kochertal, am Rande einer weithin sichtbaren Hochebene und dem vorgelagerten "Welland", die beide im hohen Mittelalter zum Umkreis des staufischen Kerngebietes um den Hohenstaufen und Schwäbisch Gmünd gehörten. Dicht besiedelt, saßen hier in den Dörfern und Weilern die Gefolgsleute des großen Geschlechts, so auch in Hummstadt, wie Hohenstadt mit Schloss und Kirche einst hieß. In den Jahren 1235 und 1236 finden wir die erste urkundliche Erwähnung des Marktfleckens.

Das Dorf entstand auf größtenteils ödem Sumpfland, war vermutlich Eigentum der Stauferkaiser und ist nach dem Zerfall dieses Geschlechts 1287 in die Hände der Grafen von Öttingen gekommen. Die ersten Herren von Hohenstadt bauten zuerst wohl nur ein einfaches Steinhaus auf dem steilen Felsabhang mit schöner Fernsicht und erweiterten dieses nach und nach zur "Burg und Veste Hochstatt" (hohe Stätte) mit fünf Türmen und einem Burggraben.

Hohenstadt gehörte als politisches Element bis zum Ende des alten Reiches 1806 zum reichsunmittelbaren Bereich der schwäbischen Ritterschaft.

SchlossDie reizvolle Landschaft mit ihren zahlreichen Kulturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten lädt ein zum erholsamen Wandern.

Sei es Lustwandeln im barocken Heckengarten mit seinem malerischen Lusthaus, besinnliches Verharren in der herrlichen Barockkirche oder fröhliche Stunden anlässlich der vielfältigen Veranstaltungen der Vereine, in Hohenstadt kann man trefflich entspannen und in der Erholung neue Kraft schöpfen.

Das Innere der KircheDie Hohenstadter Wallfahrtskirche, im architektonischen Einklang mit dem Schloss, stellt nicht allein durch die hervorgehobene Lage über dem Kochertal ein Schmuckstück für den schwäbischen Raum dar.